02.10.10 Abfischen Bäche
Auch in diesem Jahr wurden unsere Aufzuchtbäche wieder mit schwimmfähiger Forellenbrut besetzt. Im Roggenhausenbach 1800 und im Rombach 1500.
Am Samstag 2. Oktober waren wir auf unsere "Ernte" gespannt. Unter der Leitung von Markus Jurt wurden in 2 Gruppen die beiden Bäche elektrisch abgefischt. Wie im letzten Jahr waren beide Bäche klar und niedrig, auch hatte die "Ausholz-Gruppe" am Vortag saubere Arbeit geleistet und die lästigen Dornen und Äste im Bach entfernt, so dass wir zügig mit dem Abfischen vorwärts kamen.
Die am morgen gefangenen Forellen, durften bereits vor unserer Mittagspause ihr neues Habitat, die Aare kennenlernen. Nach einem, wie gewohnt, feinen Essen im Restaurant Schützen, galt es am Nachmittag die restliche Strecke abzufischen. So, dass wir gegen 17 Uhr unser Vorhaben erfolgreich beenden konnten.
Folgende Fische konnten Total in die Aare eingesetzt werden:
Revier 18: 425 Fo-Sö und 84 Fo-Jä
Revier 19: 481 Fo-Sö und 48 Fo-Jä
Total sind damit 1038 (1150) Forellen in die Aare eingesetzt worden.
(Zahlen in Klammern = Vorjahr)
Im folgenden die Details:
Roggenhausenbach:
| Total | |
| 602 (627) | Forellen Sömmerlinge |
| 117 (80) | Forellen Jährlinge oder ältere |
Neben Forellen wurden auch andere Arten (hauptsächlich Schmerle) festgestellt. Diese Fische wurden im Gewässer belassen. Das Resultat fiel mit den Forellensömmerlingen leicht schlechter aus, dafür konnten mehr Forellenjährlinge und Ältere gefangen werden. Generell dürfte das Resultat nach wie vor immer noch ein wenig besser ausfallen.
Rombach:
| Total | |
| 304 (413) | Forellen Sömmerlinge |
| 15 (30) | Forellen Jährlinge oder ältere |
Neben Forellen wurden im Scheibenschachenquartier auch andere Arten (Alet, Schmerle) festgestellt. Diese Fische wurden im Gewässer belassen. Das erzielte Resultat im Rombach ist nochmals erheblich schlechter als im Vorjahr! Die Gründe dafür sind jedoch schlecht festzustellen.
Der FZA-Vorstand bedankt sich herzlich bei allen 20 Helfern für die Unterstützung und den wertvollen Arbeitseinsatz.
Im Frühling 2011 werden die beiden Bäche wiederum mit Brütlingen besetzt. Hoffen wir, dass wir im Herbst eine reiche (insbesondere im Rombach) Ernte "einfahren" dürfen.
Für den Bericht, Stef Maurer
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